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Schenkungssteuer: Was Sie über Steuerpflicht, Freibeträge und Ausnahmen wissen müssen

Wenn Sie jemandem etwas schenken – sei es Geld, ein Auto oder eine Immobilie – kann Schenkungssteuer, eine Steuer, die auf den Wert einer freiwilligen Zuwendung erhoben wird, wenn sie über einen bestimmten Freibetrag hinausgeht. Auch bekannt als Vermögensübertragungssteuer, wirkt sie oft unsichtbar, bis plötzlich eine Rechnung vom Finanzamt kommt. Die Steuer trifft nicht nur große Vermögen, sondern auch Alltagsschenkungen wie die Unterstützung bei der Wohnungsanmietung oder den Kauf eines Autos für Ihr Kind.

Der Freibetrag, der steuerfreie Betrag, den Sie pro Empfänger innerhalb von 10 Jahren verschenken dürfen, ohne Steuern zu zahlen ist entscheidend. Für Kinder liegt er bei 400.000 Euro, für Ehepartner sogar bei 500.000 Euro. Großeltern können bis zu 200.000 Euro steuerfrei an Enkel übertragen. Aber Achtung: Diese Freibeträge werden nicht neu berechnet, wenn Sie schon einmal geschenkt haben. Wer seine Immobilie an das Kind überschreibt, muss prüfen, ob der Wert des Hauses den Freibetrag übersteigt – und ob die Steuerlast durch eine langsame Übergabe reduziert werden kann.

Erbschaftssteuer, die Steuer, die nach dem Tod fällig wird, wenn Vermögen vererbt wird ist eng verwandt mit der Schenkungssteuer. Sie nutzen dieselben Freibeträge und Steuersätze. Viele nutzen das, um Steuern zu sparen: Wer sein Haus jetzt an das Kind verschenkt, vermeidet später die Erbschaftssteuer – aber nur, wenn er noch mindestens zehn Jahre lebt. Sonst wird die Schenkung rückwirkend als Erbschaft gewertet. Auch Auslandsverschenkung, wenn Sie ein Grundstück oder Geld an jemanden im Ausland übertragen ist komplex: Deutschland kann die Steuer verlangen, wenn Sie oder der Beschenkte in Deutschland steuerpflichtig sind – selbst wenn die Immobilie in Spanien oder Italien liegt.

Was viele nicht wissen: Nicht jede Schenkung ist steuerpflichtig. Kleine Geschenke wie Weihnachtsgeld, Hochzeitspräsente oder Unterstützung bei der Ausbildung fallen nicht unter die Steuer. Auch die Übertragung von Wohnrecht oder Nießbrauch kann steuerlich sinnvoll sein – ohne den vollen Wert zu verschenken. Wichtig ist immer: Dokumentieren. Ein notariell beglaubigter Schenkungsvertrag verhindert später Streit und hilft dem Finanzamt, den Wert richtig einzuschätzen.

Die Themen, die hier gesammelt sind, zeigen, wie Schenkungssteuer mit Immobilien, Bauvorhaben und rechtlichen Regelungen verknüpft ist. Ob Sie eine Wohnung verschenken, einen Teil des Hauses an Ihre Kinder übertragen oder einfach nur wissen wollen, ob Ihre Unterstützung bei der Renovierung steuerlich relevant ist – die folgenden Artikel geben Ihnen klare, praktische Antworten. Kein juristischer Jargon, nur das, was Sie wirklich brauchen, um keine unnötigen Kosten zu riskieren.

Nießbrauchsteuer und Nutzungsvorteile bei Immobilienübertragung: So sparen Sie Erbschafts- und Schenkungssteuer
30 Nov 2025
Nießbrauchsteuer und Nutzungsvorteile bei Immobilienübertragung: So sparen Sie Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Von Admin
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