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Notar Italien: Was Sie über Erbschaftssteuer und Auslandsimmobilien wissen müssen

Wenn Sie eine Immobilie in Italien, ein Grundstück oder Haus, das physisch in Italien liegt und rechtlich dort registriert ist. Auch bekannt als Auslandsimmobilie, es kann bei Erbschaft oder Schenkung komplexe steuerliche und rechtliche Konsequenzen haben. gilt nicht nur deutsches Recht – Italien hat eigene Regeln, und die beiden Systeme kollidieren oft. Viele Erben denken, dass sie nur einmal zahlen müssen. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Deutschland besteuert weltweit das Erbe seiner Steuerpflichtigen – unabhängig davon, wo die Immobilie steht. Italien verlangt gleichzeitig eine Erbschaftssteuer auf Grundstücke innerhalb seiner Grenzen. Ohne gezielte Planung zahlen Sie doppelt.

Ein Notar in Italien, ein staatlich autorisierter Rechtsträger, der Erbschaftsverträge, Grundstücksübertragungen und Steuererklärungen beurkundet. Auch bekannt als Notaio, er ist der zentrale Ansprechpartner für jede Immobilienübertragung in Italien – und oft der erste, der Sie vor gravierenden Fehlern warnt. ist nicht wie ein deutscher Notar. Er prüft nicht nur die Unterlagen, er stellt sicher, dass alle italienischen Steuern und Gebühren entrichtet werden – inklusive der sogenannten imposta di registro und imposta ipotecaria. Ohne seine Unterschrift geht kein Grundbucheintrag. Und wenn Sie als deutscher Erbe nicht rechtzeitig einen italienischen Notar beauftragen, drohen Verzugszinsen, Strafen oder sogar die Zwangsversteigerung der Immobilie. Viele Erben warten, bis sie vom Finanzamt in Deutschland eine Steuerbescheid erhalten – zu spät. Italien hat keine Geduld.

Die Lösung liegt nicht im Warten, sondern im Handeln. Ein Doppelbesteuerungsabkommen, ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen Deutschland und Italien, der verhindert, dass das gleiche Erbe zweimal besteuert wird. Auch bekannt als DBA Deutschland-Italien, er ist Ihr wichtigstes Werkzeug, um die Steuerlast zu reduzieren – aber nur, wenn Sie ihn richtig anwenden. existiert. Er sagt: Wer in Italien bereits Steuern gezahlt hat, kann diese in Deutschland als Gutschrift abziehen. Klingt einfach? Ist es auch – wenn Sie die Unterlagen richtig vorlegen. Das bedeutet: Sie brauchen eine offizielle italienische Steuerbescheinigung, übersetzt und beglaubigt, bevor Sie in Deutschland Ihre Erbschaftssteuererklärung einreichen. Ohne diese Papiere verlieren Sie Ihre Gutschrift – und zahlen doppelt.

Was viele nicht wissen: Die italienische Erbschaftssteuer hängt vom Verwandtschaftsgrad ab. Ehepartner und Kinder zahlen deutlich weniger als entfernte Verwandte oder Fremde. Und die Freibeträge sind niedriger als in Deutschland. Ein Kind erhält nur 1 Million Euro Freibetrag – bei Immobilien mit einem Wert von 1,2 Millionen Euro bleibt also 200.000 Euro steuerpflichtig. Das sind schnell 10.000 bis 20.000 Euro Steuer, nur für die italienische Seite. Und das ohne die deutschen Abgaben.

Was Sie hier finden, sind keine allgemeinen Ratschläge. Es sind konkrete Erfahrungen aus Fällen, in denen Erben mit Immobilien in Italien richtig oder falsch handelten. Sie erfahren, wie ein Notar in Italien wirklich arbeitet, welche Dokumente er braucht, wie lange die Prozesse dauern und wo die häufigsten Kostenfallen liegen. Sie lernen, wie Sie die Doppelbesteuerung vermeiden, ohne auf teure Steuerberater angewiesen zu sein. Und Sie erfahren, warum viele Erben erst nach Jahren merken, dass sie zu viel bezahlt haben – und wie Sie das verhindern.

Immobilienkauf in Italien: Schritt-für-Schritt-Prozess, Steuern und die Rolle des Notars
29 Okt 2025
Immobilienkauf in Italien: Schritt-für-Schritt-Prozess, Steuern und die Rolle des Notars
  • Von Admin
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Der Immobilienkauf in Italien ist komplex: Du brauchst einen Codice Fiscale, ein Bankkonto, einen Notar und vor allem einen Anwalt. Steuern variieren je nach Immobilientyp - und die Due-Diligence-Prüfung ist entscheidend. Erfahre, wie du Fehler vermeidest.