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Kann jede Tür in eine Zarge eingebaut werden? Alles über Glastüren
  • Von Johann Kranz
  • 7/09/24
  • 8

Kann man jede Tür in eine Türzarge einbauen? Diese Frage stellt sich oft, insbesondere wenn es um die eleganten und modernen Glastüren geht. Um die Antwort zu finden, ist es wichtig, die Grundlagen der Türzargen und die spezifischen Anforderungen verschiedener Türtypen zu verstehen.

Im Kern geht es dabei um die Passgenauigkeit und die Materialeigenschaften der Tür und der Zarge. Ob Holz, Metall oder Glas – jede Tür hat ihre eigenen Bedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen. Vor allem bei Glastüren gibt es besondere Details zu beachten, die den Einbau beeinflussen können.

Dieser Artikel gibt hilfreiche Tipps, wie man bestehende Zargen für den Einbau von Glastüren anpassen kann. Außerdem wird aufgezeigt, welche potenziellen Fehler zu vermeiden sind und wie man gängige Probleme lösen kann. So wird der Einbau von Glastüren in vorhandene Zargen zu einem erfolgreichen Projekt.

Grundlagen der Türzargen

Türzargen, oft auch als Türrahmen bekannt, sind essenziell für die Struktur und Funktion jeder Tür. Sie bieten die notwendige Unterstützung und Stabilität, um die Tür ordnungsgemäß zu befestigen und zu betreiben. Eine Zarge kann aus verschiedenen Materialien bestehen, darunter Holz, Metall oder Kunststoff. Jede dieser Materialien hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die bei der Auswahl und Installation berücksichtigt werden müssen.

Die Dimensionen einer Türzarge spielen eine entscheidende Rolle, vor allem, wenn es um die Passgenauigkeit geht. Standardmaße sind weit verbreitet, aber es kann auch maßgefertigte Zargen geben, die spezifisch an die baulichen Gegebenheiten angepasst sind. Dabei ist es wichtig, die Tiefe der Wand sowie die Höhen- und Breitenmaße der Türöffnung zu beachten. Eine gut angepasste Zarge garantiert nicht nur die Funktionalität der Tür, sondern trägt auch zur Ästhetik des Raums bei.

Ein häufig unterschätzter Aspekt beim Thema Türzargen ist die Verbindung und Befestigung. Die Art und Weise, wie eine Zarge in der Wand verankert wird, beeinflusst sowohl die Stabilität als auch die Langlebigkeit der gesamten Türinstallation. Hier sind Rahmenanker oder Zargenschaum zwei gängige Methoden. Besonders bei der Installation von Glastüren muss auf eine stabile Befestigung geachtet werden, um mögliche Beschädigungen zu vermeiden.

Interessanterweise haben Türzargen auch eine schalldämmende Funktion. Durch den Einsatz spezifischer Dichtungsprofile kann der Schallübertragung von einem Raum in den anderen verringert werden. Dies ist besonders in Büros oder Wohnhäusern ein großer Vorteil. Die richtige Wahl der Zarge trägt somit nicht nur zur funktionalen, sondern auch zur akustischen Qualität eines Gebäudes bei.

Einige Experten betonen, dass die Qualität der Zargen einen maßgeblichen Einfluss auf die Energieeffizienz eines Gebäudes haben kann.

"Eine hochwertige Türzarge kann die Energieverluste in einem Gebäude deutlich reduzieren", sagt Karl-Heinz Meyer, ein langjähriger Fenster- und Türenbauer.
Daher sollte bei der Auswahl nicht nur auf Design und Material, sondern auch auf die energetischen Eigenschaften geachtet werden.

Zusammengefasst sind Türzargen weit mehr als nur der Rahmen für die Tür. Sie beeinflussen Stabilität, Ästhetik, Schallschutz und Energieeffizienz eines Raumes. Besonders bei Glastüren sollten alle diese Faktoren sorgfältig abgewogen und gut geplant werden. Somit wird sichergestellt, dass die Tür nicht nur gut aussieht, sondern auch lange hält und ihre Funktion optimal erfüllt.

Verschiedene Türtypen und ihre Einbauanforderungen

Die Wahl der richtigen Tür für Ihre Zarge hängt stark von dem Material und dem Design der Tür ab. Unterschiedliche Türtypen haben unterschiedliche Anforderungen, wenn es um den Einbau geht. Holztüren, zum Beispiel, sind oft massiver und benötigen eine stabilere Zarge. Sie bieten eine klassische Optik und sind in vielen verschiedenen Holzarten und Ausführungen erhältlich.

Metalltüren hingegen sind robuster und werden oft in industriellen oder sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt. Sie benötigen besondere Aufmerksamkeit beim Einbau, da sie in der Regel schwerer sind und spezielle Scharniere erfordern. Auch der Schutz vor Korrosion kann bei Metalltüren wichtig sein, was die Einbauanforderungen weiter beeinflusst.

Glastüren, die immer beliebter werden, bieten eine elegante und moderne Alternative zu herkömmlichen Türen. Sie erfordern jedoch eine sehr präzise Installation. Aufgrund ihrer Transparenz und Empfindlichkeit gegenüber Kratzern müssen die Zargen perfekt ausgerichtet sein, um Spannungen zu vermeiden, die das Glas beschädigen könnten. „Der Einsatz von Glastüren in modernen Wohnräumen steigert nicht nur den ästhetischen Wert, sondern auch die Lichtdurchlässigkeit und Raumgröße,“ betont Architektin Lena Neumann.

„Glastüren sind eine wunderbare Möglichkeit, Räume offen und lichtdurchflutet zu gestalten. Sie haben jedoch spezifische Anforderungen beim Einbau, die man nicht unterschätzen sollte.“ – Lena Neumann, Architektin

Dann gibt es noch Kunststofftüren, die pflegeleicht und kostengünstig sind. Sie sind besonders beliebt in Badezimmern und anderen Feuchträumen, da sie resistent gegen Feuchtigkeit sind. Diese Türen benötigen oft spezielle Dichtungen und Montagematerialien, um ihre optimale Funktion und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Einbauanforderungen im Detail

  • Holztüren: Benötigen stärkere Zargen und robuste Scharniere.
  • Metalltüren: Erfordern korrosionsbeständige Materialien und spezielle Scharniere.
  • Glastüren: Präzise Zargenausrichtung und spezielle Abstandhalter, um das Glas zu schützen.
  • Kunststofftüren: Feuchtigkeitsresistente Dichtungen und Montagematerialien.

Wenn man verschiedenen Türtypen betrachtet, ist klar, dass der Einbau nicht nur von der Art der Tür abhängig ist, sondern auch von der spezifischen Situation und den Bedürfnissen des Raumes. Nehmen Sie sich die Zeit, die Anforderungen jeder Türart zu verstehen, um sicherzustellen, dass Ihre Türen nicht nur gut aussehen, sondern auch lange halten.

Besonderheiten von Glastüren

Besonderheiten von Glastüren

Glastüren sind nicht nur ein stilvoller Blickfang, sie haben auch einige besondere Charakteristika, die bei der Installation beachtet werden müssen. Ein wichtiger Punkt ist die Materialwahl. Glas ist ein sprödes Material, das nicht einfach ausgewechselt werden kann, wenn es einmal beschädigt ist. Daher muss die Zarge sehr genau passen und stabil sein. Dies stellt besonders hohe Anforderungen an die Präzision beim Einbau.

Es gibt verschiedene Arten von Glastüren, wie Klarglas, Milchglas oder farbiges Glas, jede mit ihren eigenen Einsatzmöglichkeiten und ästhetischen Vorteilen. Eine Glastür in einer Türzarge aus Metall kann sehr modern wirken, während eine Glastür in einer Holz-Zarge eher einen warmen und natürlichen Eindruck vermittelt. Besonders bei der Kombination von Materialien ist auf einen sicheren Halt und eine saubere Verarbeitung zu achten.

Interessant ist, dass Glastüren besondere Beschläge und Scharniere benötigen. Diese müssen in der Lage sein, das Gewicht des Glases zu tragen, und sollten gleichzeitig das Glas stabil halten. Häufig kommen hier spezielle Sicherheitsglasvarianten wie ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder VSG (Verbundsicherheitsglas) zum Einsatz, um die nötige Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten.

Die Pflege und Reinigung von Glastüren sind ebenfalls spezielle Themen. Glasflächen wirken nur dann ansprechend, wenn sie sauber und kratzfrei sind. Es gibt spezielle Reinigungsmittel, die für Glastüren empfohlen werden, um Streifenbildung zu vermeiden und die Klarheit des Glases zu bewahren. Ein weiterer Tipp ist, mit Mikrofasertüchern zu arbeiten, die schonend zum Glas sind und keine Kratzer verursachen.

Auch gesetzliche Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen spielen eine Rolle. Laut der „DIN 18008“ müssen Glastüren in öffentlichen Gebäuden aus Sicherheitsglas bestehen, um ungewollte Unfälle zu verhindern. Private Haushalte profitieren ebenfalls von dieser Sicherheitsvorgabe, da sie bei einem eventuellen Glasbruch das Verletzungsrisiko erheblich minimiert.

„Glastüren bieten eine einzigartige Möglichkeit, Räume zu öffnen und Licht fließen zu lassen, während sie gleichzeitig Privatsphäre und Stilbewusstsein bewahren.“ – Artikel aus „Architektur & Wohnen“

Zusammenfassend sind Glastüren eine tolle Möglichkeit, den Raumaufbau zu gestalten und Licht ins Haus zu bringen. Man sollte jedoch die genannten Besonderheiten und Anforderungen beachten, damit sie nicht nur schön, sondern auch sicher und langlebig sind. Überlegt man, Glastüren in bereits bestehende Zargen einzusetzen, ist es ratsam, frühzeitig professionelle Beratung einzuholen, um Fehler zu vermeiden und das beste Ergebnis zu erzielen.

Tipps für den Einbau von Glastüren in bestehende Zargen

Der Einbau von Glastüren in bestehende Zargen kann anfangs kompliziert erscheinen. Doch mit einigen praktischen Tipps und der richtigen Herangehensweise kann dieses Projekt erfolgreich gemeistert werden. Ein wichtiger erster Schritt ist die genaue Vermessung der Zarge. Es ist entscheidend, die Abmessungen der bestehenden Türzarge exakt zu kennen, bevor man eine passende Glastür auswählt.

Da Glastüren besonders empfindlich und schwer sind, sollte man sicherstellen, dass die Zarge stabil genug ist, um die zusätzliche Last zu tragen. Eine verstärkte Rahmentechnik ist meist erforderlich, um ein sicheres und dauerhaftes Ergebnis zu gewährleisten. Beim Umgang mit Glastüren ist es empfehlenswert, spezielle Türbänder und Scharniere zu verwenden, die für das Gewicht und die Beschaffenheit von Glas geeignet sind. Eine unzureichende Montage kann dazu führen, dass die Tür später nicht richtig schließt oder sich im schlimmsten Fall verzieht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Abdichtung der Glastür. Spezielle Gummidichtungen oder Silikonabdichtungen können verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Tür dicht schließt und keine Luft oder Geräusche durchdringen. Dies ist besonders wichtig in Räumen wie Badezimmern, wo Feuchtigkeit vom Rest des Hauses ferngehalten werden muss.

Erfahrene Handwerker empfehlen zudem, beim Einbau von Glastüren stets eine zweite Person zur Hand zu haben. Nicht nur wegen des Gewichts der Glastür, sondern auch, um eine präzisere Ausrichtung zu gewährleisten. „Eine helfende Hand macht den Unterschied“, sagt der Türspezialist Hans Müller.

Gute Vorbereitung und präzise Ausführung sind der Schlüssel zum Erfolg beim Einbau von Glastüren.

Man sollte auch nicht vergessen, den Türrahmen auf mögliche Unregelmäßigkeiten oder Schäden zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu beseitigen, bevor die Glastür eingesetzt wird. Kleine Unebenheiten können später zu großen Problemen führen und sind schwer zu korrigieren, wenn die Tür einmal montiert ist.

Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Daher ist es ratsam, Schutzhandschuhe und geeignete Werkzeuge zu verwenden, um Schnittverletzungen oder andere Unfälle zu vermeiden. Glastüren können scharfe Kanten haben, und es besteht ein erhöhtes Risiko für Brüche während des Einbaus. Obwohl gehärtetes Glas bruchsicherer ist, verlangt das Material nach Vorsicht und Sorgfalt.

Die richtige Vorbereitung und hochwertige Materialien sind das A und O beim Einbau einer Glastür. Diese Investitionen zahlen sich aus, da sie eine lange Lebensdauer der Tür gewährleisten und zukünftige Reparaturen oder Anpassungen minimieren.

Fehler vermeiden und häufige Probleme lösen

Fehler vermeiden und häufige Probleme lösen

Beim Einbau von Glastüren in bestehende Türzargen kann man schnell auf einige Schwierigkeiten stoßen. Einer der häufigsten Fehler ist die falsche Abmessung der Tür oder der Zarge. Es ist essenziell, vor Beginn des Projektes alle Maße genau zu überprüfen. Selbst kleine Abweichungen können dazu führen, dass die Tür später nicht richtig schließt oder schleift.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Missachtung der Tragfähigkeit der Zarge. Manche Zargen sind nicht dafür ausgelegt, das Gewicht einer schweren Glastür zu tragen. Hier ist es wichtig, entweder geeignetes Material für die Zarge zu wählen oder zusätzliche Verstärkungen anzubringen. Häufig wird auch unterschätzt, wie wichtig die passenden Beschläge sind. Nicht jede Klinke oder jedes Scharnier ist für Glastüren geeignet, und eine falsche Wahl kann die gesamte Konstruktion unstabil machen.

Und dann gibt es noch den Einbau selbst. Eine Glastür muss immer sehr vorsichtig und präzise eingesetzt werden. Schon ein kleiner Stoß oder ein zu festes Anziehen der Schrauben kann das Glas beschädigen. Auch ist es wichtig, dass die Tür und die Zarge ausgerichtet sind, um spätere Probleme mit dem Öffnen und Schließen zu vermeiden. Man sollte sich also ausreichend Zeit nehmen und gegebenenfalls eine zweite Person hinzuziehen, um die Tür sicher zu halten.

„Die perfekte Installation einer Glastür erfordert Sorgfalt und Präzision, besonders wenn man sie in eine vorhandene Türzarge einbaut.” – MeisterTipp.de

Schließlich kann es auch Probleme mit der Abdichtung geben. Glastüren neigen dazu, an den Rändern und Fugen undicht zu sein, was dazu führen kann, dass Zugluft oder Schall durchdringt. Hier können spezielle Dichtungen Abhilfe schaffen, die genau für Glastüren entwickelt wurden. Diese Dichtungen sind nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend und stören das Design der Tür nicht.

Hier sind einige Schritte, die bei der Installation einer Glastür in eine bestehende Zarge hilfreich sein können:

  • Vorab alle Maße genau prüfen und ggf. anpassen.
  • Sicherstellen, dass die Zarge das Gewicht der Tür tragen kann.
  • Passende Beschläge wählen.
  • Tür vorsichtig und präzise einsetzen.
  • Dichtungen anbringen, um Luft- und Schalldurchlässigkeit zu vermeiden.

Durch das Vermeiden dieser typischen Fehler und das sorgfältige Vorgehen kann der Einbau einer Glastür auch in eine bestehende Zarge durchaus gelingen. Es erfordert zwar ein wenig Aufwand und Präzision, aber die elegante Optik und die praktischen Vorteile einer Glastür sind diese Mühe auf jeden Fall wert.

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Johann Kranz

Autor

Ich bin ein erfahrener Tischlermeister aus Wien und spezialisiere mich auf die Herstellung und Installation von Innentüren. Meine Leidenschaft für das Handwerk zeigt sich in jeder Tür, die ich herstelle. Neben meiner Arbeit genieße ich es, Artikel über verschiedene Aspekte und Trends im Bereich Innentüren zu schreiben.

Kommentare8

rudi rental

rudi rental

Juli 17, 2025 AT 18:43

Ich finde den Artikel ziemlich informativ, auch wenn ich mir noch mehr Details zum Einbauprozess gewünscht hätte. Nicht jede Tür passt in jede Zarge, da besonders bei Glastüren spezielle Maßvorgaben und Befestigungstechniken beachtet werden müssen.

Verallgemeinerungen wie "kann jede Tür in eine beliebige Zarge eingebaut werden" sind einfach zu oberflächlich, wenn man bedenkt, dass die Statik und das Material der Tür eine große Rolle spielen. Man sollte sich unbedingt vorher über die Kompatibilität informieren, gerade bei innovativen oder maßgefertigten Glastüren.

Außerdem gibt es ja auch Unterschiede zwischen Zargen aus Holz, Aluminium oder Stahl, was den Einbau deutlich beeinflussen kann. Mir fehlt hier ein Kapitel über die verschiedenen Zargenarten und ihre Vor- und Nachteile beim Türwechsel.

Hat denn jemand konkrete Erfahrungen, wie viel Toleranz beim Einbau von Glastüren in Standardzargen wirklich gegeben ist? Würde mich interessieren, ob das in der Praxis so flexibel ist, wie der Artikel andeutet.

Angela Westbrook

Angela Westbrook

Juli 20, 2025 AT 21:23

Erst einmal muss ich sagen: Toll, dass sich hier mal jemand dem Thema Glastüren widmet! Allerdings stößt mir der Satz "kann jede Tür in eine beliebige Zarge eingebaut werden" grammatikalisch ein bisschen sauer auf.

Aber ernsthaft: Es stimmt, dass viele Leute die Maße und technischen Voraussetzungen dieser Türen unterschätzen. Bei Glastüren ist vor allem die richtige Biegelast und das Sicherheitsglas entscheidend, nicht nur die Optik.

Ich persönlich habe schon oft erlebt, dass Handwerker ohne genaues Maß rein gar nichts richtig eingepasst bekommen und dann noch mehr Schaden anrichten. Daher würde ich jedem empfehlen, zumindest genaue Maße zu nehmen und einen Profi zu fragen, bevor man einfach irgendwas kauft.

Hat übrigens jemand Tipps für gute Bezugsquellen oder Hersteller, die Zargen und Glastüren passend anfertigen? Ich suche was für mein neues Bad.

conor mckernan

conor mckernan

Juli 21, 2025 AT 15:36

Ich möchte mich anschließen und noch ergänzen: Es ist echt wichtig, dass man bei solchen Projekten mit verschiedenen Türen und Zargen inklusiv und offen für verschiedene Lösungen bleibt.

Man darf nicht vergessen, dass es mittlerweile viele spezialisierte Anbieter gibt, die individuelle Glastüren für unterschiedlichste Zargen anbieten, sodass man nicht auf standardisierte Maße beschränkt ist. Das macht die Sache viel flexibler.

Außerdem finde ich es immer gut, wenn man auch die Nachhaltigkeitsaspekte mitdenkt, zum Beispiel recycelbares Material für Zargen verwendet oder energieeffiziente Türsysteme.

Wer hat denn vielleicht Erfahrungen, wie sich so eine Glastür in einer bestehenden Holz- oder Metallzarge realistisch nachrüsten lässt? Manchmal sind die vorhandenen Zargen ja ganz schön „eigenwillig“.

Stephan Viaene

Stephan Viaene

Juli 22, 2025 AT 09:50

Danke für den interessanten Artikel! Mich irritiert aber die Frage, ob wirklich jede Tür in jede Zarge passt. Gerade bei Glastüren dürfte das doch sehr von der Stärke und dem Gewicht abhängen, oder?

Könnte man nicht auch mal technische Daten vergleichen? Beispielsweise wie dick die Glasplatten sein sollten oder welche Art von Befestigungen notwendig sind, um Stabilität zu gewährleisten?

Interessanterweise habe ich bei mir zu Hause mal probiert, eine alte hölzerne Zarge mit einer modernen Glastür zu kombinieren, und es hat leider nicht wirklich gepasst. Muss also wohl doch sehr individuell betrachtet werden.

Gibt es eigentlich Standards oder Normen, die derartige Einbauten regeln? Falls ja, wäre das ein guter nächster Schritt für eine Empfehlung.

Lea Relja

Lea Relja

Juli 25, 2025 AT 12:30

Boah, also ich sag’s mal so: Wer glaubt, jede Tür passt einfach so in jede Zarge, hat echt keine Ahnung, sorry! Das ist total naiv und gefährlich, vor allem bei Glastüren. Glas ist kein Spielzeug und kann SOFORT brechen, wenn da was nicht passt oder wackelt!!!

Ich hab schon viel zu oft erlebt, wie Leute aus Bequemlichkeit oder Faulheit nicht die richtigen Maßnahmen treffen und dann hinterher jammern. Man muss sich da echt reinhängen, Sachen genau ausmessen, Experten fragen und nicht einfach drauflos renovieren!!

Außerdem sind Zargen aus billigem Material oft der Grund für wacklige Türen. Lieber Qualität kaufen, sonst endet das im Desaster. Und bitte, lest euch richtig ein, bevor ihr euch so eine teure Glastür kauft.

Ich empfehle wirklich jedem hier, sich nicht mit irgendwelchen halbgaren Tipps zufrieden zu geben. Sicherheit geht vor, Leute!!!

Erik E. Schürmann

Erik E. Schürmann

August 1, 2025 AT 23:10

Ich muss hier mal ein wenig paranoid die Lage betrachten: Ist es nicht so, dass die Bauindustrie uns mit diesen 'passenden' Glastüren und Zargen eher in eine Art Abhängigkeit bringen will? Man hat uns jahrelang standardisierte Tür- und Zargengrößen aufgezwungen, damit wir dann immer wieder neue Komponenten kaufen müssen.

In Wirklichkeit gibt es keine perfekte Kompatibilität. Es wird immer etwas geben, was nicht passt, damit man teuer nachbessern oder komplett neu kaufen muss. Diese 'Tipps' sind nur eine Tarnung für geplante Obsoleszenz.

Und bei Glastüren – ach, da wird viel Sicherheit vorgetäuscht, um die Kosten zu rechtfertigen. Wahrscheinlich sind die unsichtbaren Mängel da viel größer, als wir vermuten.

Hat jemand vielleicht selbst mal Probleme mit einem Einbau gehabt, die ein solches System offenbarte? Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

Kristin Borden

Kristin Borden

August 9, 2025 AT 07:03

Hey, ich denke, egal ob Glastür oder nicht, kann man mit den richtigen Fachleuten flexible Lösungen finden. Türen und Zargen müssen nicht immer 100% Standard sein, es gibt viele Möglichkeiten, sie anzupassen.

Aber was ich auch wichtig finde, ist die Kommunikation zwischen Käufer und Handwerker. Wenn alle auf Augenhöhe sind, kann man Herausforderungen gut lösen und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen.

Ich unterstütze auch den Gedanken, umweltfreundliche Materialien und Herstellungsprozesse zu wählen. Das schont nicht nur Ressourcen, sondern bringt oft auch bessere Qualität und Langlebigkeit.

Vielleicht sollten wir hier auch mal sammeln, welche Firmen in Deutschland oder Europa gute, nachhaltige Glastüren mit passgenauen Zargen anbieten? So ein Austausch wäre bestimmt hilfreich.

Jörg Gerlach

Jörg Gerlach

August 12, 2025 AT 15:23

Ich finde die Diskussion hier sehr spannend! Für mich ist das Wichtigste, dass man sich beim Einbau von Glastüren wirklich Zeit lässt und gute Planung betreibt. Nicht vorschnell bestellen, sondern alles genau prüfen – Maße, Material, Belastbarkeit.

Manchmal zahlt es sich auch aus, einen Experten nur für die Beratung zu engagieren, um sicherzugehen, dass die Zarge auch wirklich passt. Gerade weil Glastüren oft schwerer und empfindlicher sind als Holztüren.

Außerdem nehme ich aus dem Artikel mit, dass man flexibel bleiben muss. Nicht jede Situation ist identisch, und das führt zu unterschiedlichen Anforderungen an die Zarge und die Tür.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Metallzargen gemacht, weil sie eine hohe Stabilität bieten und oft auf Maß angepasst werden können.

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