
Bei einer Werbeanlagen Genehmigung, die rechtliche Erlaubnis zur Aufstellung von Werbezeichen wie Schildern, Leuchtkästen oder Fassadenwerbung. Auch bekannt als Werbezeichengenehmigung, ist sie in Deutschland keine Formsache – sondern ein Pflichtschritt, den viele übersehen, bis es zu Abmahnungen oder Abrissauflagen kommt. Ob Sie ein kleines Schild vor Ihrem Geschäft aufhängen oder eine große Fassadenbeleuchtung planen: Jede Werbeanlage unterliegt kommunalen Vorschriften. Und diese unterscheiden sich von Stadt zu Stadt – manchmal sogar von Straße zu Straße.
Die Baugenehmigung, die oft mit der Werbeanlagen Genehmigung verknüpft ist, regelt nicht nur Bauwerke, sondern auch alle festen, dauerhaften Werbeelemente. Außenwerbung ist kein freies Feld: In historischen Vierteln dürfen Schilder oft nur in bestimmten Größen, Farben oder Materialien angebracht werden. In Gewerbegebieten gibt es andere Regeln als in Wohngebieten. Und wer eine Leuchtreklame installiert, muss zusätzlich auf Lichtverschmutzung, Schattenwurf und Nachtruhe achten. Die Kommunen prüfen nicht nur die Optik – sondern auch die Sicherheit, die Nachbarrechte und die Auswirkungen auf das Stadtbild. Viele Betreiber denken, dass ein kleines Schild ohne Genehmigung geht – doch oft reicht schon ein 50 cm breites Werbeschild aus, um einen Bußgeldbescheid zu bekommen. Und wer nachträglich genehmigt, zahlt oft doppelt: erst die Strafe, dann die Gebühr.
Was viele nicht wissen: Die kommunale Vorschriften, die die Gestaltung, Position und Beleuchtung von Werbeanlagen regeln, sind in der Regel in der jeweiligen Satzung zur Außenwerbung festgelegt. Werbezeichen dürfen oft nicht an Fassaden von Wohnhäusern hängen, wenn sie mehr als 1,5 Quadratmeter groß sind. In manchen Städten ist die Beleuchtung nach 22 Uhr verboten. Andere verlangen, dass Werbung nur aus bestimmten Materialien besteht – etwa nicht aus reflektierendem Kunststoff. Diese Regeln finden Sie nicht auf einer bundesweiten Webseite – sondern nur beim örtlichen Bauamt oder in der städtischen Satzung. Wer hier nicht vorher nachfragt, riskiert nicht nur Geld, sondern auch den Ruf – besonders wenn Nachbarn sich beschweren oder die Stadt einen Abriss verlangt.
Die Liste der Themen, die mit einer Werbeanlagen Genehmigung zusammenhängen, ist lang: von der Statik der Halterung über den elektrischen Anschluss bis hin zu den Anforderungen an die Beleuchtungseffizienz. Sie finden in den Beiträgen unten konkrete Beispiele, wie andere Betreiber diese Hürden gemeistert haben – mit Checklisten, Erfahrungsberichten und Tipps, wie Sie das Amt richtig ansprechen, ohne in eine bürokratische Sackgasse zu geraten. Ob Sie ein Café, ein Geschäft oder eine Werkstatt betreiben: Die richtige Genehmigung spart Zeit, Geld und Nerven. Und sie macht Ihre Werbung nicht nur sichtbar – sondern auch legal.
Alle Informationen zur Genehmigung von Werbeanlagen und Außengestaltungen an Immobilien in Deutschland: Welche Anträge nötig sind, was der Bebauungsplan sagt, wie lange die Bearbeitung dauert und wie Sie Fehler vermeiden.