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Untermauerung bei Setzungsrissen im Mauerwerk: So wird Ihr Haus stabilisiert
  • Von Jana Müller
  • 21/12/25
  • 15

Wenn Ihre Wände plötzlich Risse bekommen - besonders wenn sie sich über mehrere Stockwerke ziehen oder sich nach einem Regen noch weiter öffnen - dann liegt es nicht an schlechtem Putz. Das ist ein Setzungsriss. Und der ist kein kosmetisches Problem. Er zeigt, dass Ihr Haus absackt. Nicht überall gleich, nicht gleichmäßig. Ein Teil des Fundaments versinkt tiefer als der andere. Und wenn Sie nichts tun, werden die Risse größer. Die Türen klemmen. Die Fenster gehen nicht mehr zu. Irgendwann ist das Haus nicht mehr sicher.

Was genau ist eine Untermauerung?

Untermauerung ist kein Zaubertrick. Es ist eine präzise, technische Methode, um das Fundament eines Hauses von unten zu stabilisieren. Stellen Sie sich vor, Ihr Haus steht auf einem Boden, der nachgibt. Ein Teil sinkt ein. Die Untermauerung greift genau dort an: Sie baut eine neue, stabile Trägerstruktur unter das alte Fundament. Diese neue Struktur nimmt die Last des Hauses auf - und leitet sie auf festen Boden, der nicht mehr absackt.

Dabei wird das Haus nicht angehoben, als wäre es ein Auto auf einer Hebebühne. Es wird vorsichtig, Schritt für Schritt, wieder in die waagerechte Lage gebracht. Und danach bleibt es dort. Die Risse stoppen. Die Struktur wird stabil. Die Sanierung ist kein Ersatz für ein neues Haus. Sie ist die letzte Möglichkeit, ein altes Gebäude zu retten - ohne es abzureißen.

Wie funktioniert die Untermauerung technisch?

Es gibt zwei Hauptverfahren, die heute in Deutschland Standard sind: die Injektionstechnik und die Nachgründung mit Segmentpfählen.

Die Injektionstechnik ist die schnellere, weniger invasive Variante. Unter das Fundament wird ein spezielles zweikomponentiges Polyurethanharz gepresst. Dieses Harz ist flüssig, als es eingebracht wird. Innerhalb von 15 bis 45 Sekunden dehnt es sich aus - bis zu 30 Mal sein ursprüngliches Volumen. Es presst sich in alle Hohlräume unter dem Fundament und hebt es sanft an. Die Hebungsrate ist kontrolliert: maximal 1 Millimeter pro Minute. Zu schnell, und die Risse würden sich weiter öffnen. Zu langsam, und die Sanierung dauert zu lange. Die Tragfähigkeit des Bodens steigt von typischen 100 kN/m² auf über 400 kN/m². Das ist genug, um die meisten Einfamilienhäuser dauerhaft zu stabilisieren.

Die Nachgründung mit Segmentpfählen ist die kraftvollere Methode. Hier werden kurze, stabile Betonsegmente (jedes etwa 50 Zentimeter lang) von unten in den Boden hineingedrückt. Mit hydraulischen Pressen wird jede Segmentstufe um 1,2 bis 1,8 Meter Abstand unter das Fundament geschoben. Die Presskraft liegt bei 1,5 bis 2,5 Meganewton - das entspricht dem Gewicht von mehreren Lastwagen. Nach 12 bis 18 Segmenten ist das Fundament auf einem neuen, tragfähigen Fundament abgelegt. Diese Methode ist teurer, aber sie funktioniert auch bei schwereren Gebäuden oder bei Böden, die nicht gut für Harze geeignet sind.

Wann ist eine Untermauerung notwendig?

Nicht jeder Riss braucht eine Untermauerung. Ein schmaler, senkrechter Riss an der Wand? Das könnte ein Temperaturschwinden sein. Ein Riss, der sich nach dem Winter wieder schließt? Das ist wahrscheinlich kein Setzungsproblem.

Ein echter Setzungsriss hat diese Merkmale:

  • Er verläuft diagonal - oft von der Ecke eines Fensters oder Türrahmens nach unten oder oben.
  • Er ist breiter als 5 Millimeter.
  • Er zieht sich über mehrere Stockwerke.
  • Er öffnet sich weiter, wenn es regnet oder der Boden feucht wird.
  • Die Türen oder Fenster klemmen, obwohl sie vorher gut liefen.

Wenn Sie das beobachten, brauchen Sie einen Baugutachter. Nicht jeden Handwerker. Nicht jeden Anbieter, der mit einem LKW vorfährt. Ein staatlich geprüfter Sachverständiger mit Zertifikat nach DIN EN ISO/IEC 17024. Er misst die Rissbreite über mindestens 6 Monate. Er prüft den Boden. Er untersucht, ob es ein Grundwasserproblem gibt. Er sagt: „Ja, das Haus sinkt.“ Oder: „Nein, das ist nur ein Oberflächenproblem.“

Ohne diese Diagnose ist jede Untermauerung ein Glücksspiel. Und das ist teuer.

Technische Darstellung des Injektionsverfahrens: Harz dehnt sich unter einem Fundament aus.

Was kostet eine Untermauerung?

Die Kosten variieren stark - je nach Methode, Hausgröße und Bodenbedingungen.

Bei der Injektionstechnik liegen die Kosten zwischen 120 und 450 Euro pro laufendem Meter Fundament. Ein typisches Einfamilienhaus mit 20 Metern Fundamentlänge kostet also zwischen 2.400 und 9.000 Euro. Dazu kommen 1.200 bis 2.500 Euro für die statische Berechnung und die Genehmigung. Die gesamte Sanierung dauert meist 14 bis 21 Tage.

Bei der Nachgründung mit Segmentpfählen sind die Kosten höher: 250 bis 600 Euro pro laufendem Meter. Für dasselbe Haus bedeutet das 5.000 bis 12.000 Euro. Die Bauzeit liegt bei 20 bis 35 Tagen. Die Geräusche sind lauter. Die Baustelle ist größer. Aber die Stabilität ist dauerhafter.

Im Vergleich: Eine einfache Rissverpressung mit Epoxidharz kostet nur 40 bis 100 Euro pro Meter. Aber sie heilt nicht die Ursache. Sie verklebt nur die Oberfläche. Ein Haus in Stuttgart, das 2021 so behandelt wurde, hatte nach 18 Monaten erneut 8 Millimeter neue Setzung. Die Risse kamen zurück. Die Untermauerung ist teurer - aber sie ist die einzige Lösung, die wirklich wirkt.

Warum ist die Untermauerung besser als andere Methoden?

Viele Anbieter versprechen Wunder. Spiralanker. Rissverpressung. Dämmplatten unter dem Fundament. Aber die meisten sind nur Pflaster.

Spiralanker - wie sie oft in alten Häusern eingesetzt werden - ziehen das Mauerwerk zusammen. Sie halten die Risse vorübergehend geschlossen. Aber sie verändern nichts am Boden. Das Fundament sackt weiter. Die Last bleibt unverändert. Prof. Dr. Hans-Martin Schubert von der RWTH Aachen sagt es klar: „Spiralanker sind ein Pflaster auf der Wunde, nicht die Heilung der Ursache.“

Rissverpressung mit Harz ist nützlich für Risse, die durch Zugspannungen entstehen - etwa durch Temperaturschwankungen. Aber bei Setzungen? Die Risse öffnen sich weiter. Das Harz bricht. Die Wand bleibt instabil. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts zeigt: Bei Setzungen über 25 Millimeter ist die Rissverpressung völlig wirkungslos. Nur die Untermauerung stoppt die Bewegung.

Die Untermauerung ist die einzige Methode, die die Ursache bekämpft - nicht das Symptom.

Was sind die Risiken und Grenzen?

Keine Sanierung ist perfekt. Die Untermauerung hat ihre Grenzen.

Hoher Grundwasserspiegel: Wenn das Wasser unter dem Fundament höher als 1,5 Meter liegt, funktionieren hydraulische Pressen nicht richtig. Das Harz wird verdünnt. Die Pfähle können nicht richtig eingebracht werden. In solchen Fällen ist eine Untermauerung oft nicht möglich - oder extrem teuer.

Historische Gebäude: Bei alten Häusern mit dünnen Fundamenten (unter 30 Zentimeter) ist das Risiko hoch, dass das Fundament bei der Belastung bricht. Hier braucht es eine spezielle, angepasste Lösung - oft eine Kombination aus Injektion und Stahlträgern.

Unzureichende Planung: Der größte Fehler? Keine statische Berechnung. 37 Prozent der untersuchten Sanierungen hatten keine gültigen Nachweise. Die Anbieter versprechen „Wunderheilung“ - ohne zu wissen, wie viel Last das Haus wirklich trägt. Das führt zu Fehlern. 22 Prozent der Untermauerungen scheitern, weil sie falsch geplant wurden.

Leitungen beschädigen: In alten Häusern laufen Wasser- oder Abwasserleitungen oft unter dem Fundament. Beim Bohren oder Injizieren können sie beschädigt werden. 27 Prozent der Sanierungen führten zu Leckagen. Deshalb: Vorher alle Rohre prüfen. Mit Kamerabefahrung. Mit Bodenradar.

Querschnitt eines Hauses mit Segmentpfählen, die das Fundament von unten stabilisieren.

Was sagt die Praxis?

Die Erfahrungen von Hausbesitzern sind gemischt.

Ein Nutzer auf HausForum.de schreibt: „Nach drei Jahren keine neuen Risse. Aber die Kosten lagen 40 % über der ersten Kostenschätzung.“

Ein anderer klagt: „Die Maschinen haben den ganzen Tag gerauscht. Wir sind zwei Wochen aus dem Haus ausgezogen - obwohl sie gesagt hatten, wir könnten bleiben.“

Und das ist ein echtes Problem: Die Lärmbelästigung. 78 Prozent der Betroffenen bewerten sie als „störend bis unerträglich“. Die Bauzeit ist oft länger als versprochen - durchschnittlich 28 Tage, statt der angekündigten 16.

Aber es gibt auch positive Erfahrungen: 85 Prozent der Bewohner konnten während der Injektionsmethode in ihren Wohnungen bleiben. Bei traditionellen Nachgründungen war das nur bei 42 Prozent möglich. Und: 93,4 Prozent der Gebäude, die fachgerecht untermauert wurden, hatten nach 10 Jahren keine neuen Setzungsrisse - laut einer 10-Jahres-Studie des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung.

Was ändert sich in Zukunft?

Die Technik entwickelt sich weiter. Seit Anfang 2023 bietet URETEK ein bio-basiertes Harz an - zu 35 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen. Die CO2-Bilanz verbessert sich um 28 Prozent. Novatek hat ein KI-System entwickelt, das die optimale Hebungsrate berechnet - mit 92,4 Prozent Genauigkeit. Laserscanning dokumentiert Risse mit 0,05 Millimeter Präzision. IoT-Sensoren messen Setzungen in Echtzeit.

Die Zukunft liegt nicht nur in besseren Materialien, sondern in der Vorbeugung. Die Deutsche Gesellschaft für Geotechnik prognostiziert: Bis 2030 wird die Untermauerung als Sanierungsmaßnahme um 15 Prozent zurückgehen. Weil künftige Häuser schon beim Bau mit prädiktiver Bodenstabilisierung ausgestattet werden - mit Sensoren, die vorhersehen, wo der Boden nachgeben könnte.

Aber heute? Heute ist die Untermauerung die einzige echte Lösung für ein absackendes Haus. Wenn Sie sie brauchen - dann tun Sie es richtig. Mit Gutachter. Mit Statik. Mit Dokumentation. Und mit Geduld.

Was tun, wenn Sie Setzungsrisse haben?

  1. Beobachten Sie die Risse mindestens 6 Monate. Messen Sie die Breite alle 14 Tage mit einem digitalen Messgerät.
  2. Holen Sie einen staatlich geprüften Baugutachter. Nicht den ersten Anbieter, der anruft.
  3. Verlangen Sie die statische Berechnung. Prüfen Sie, ob sie nach DIN 1054 und DIN 4019 erstellt wurde.
  4. Vergleichen Sie mindestens drei Angebote - nicht nur nach Preis, sondern nach Methode und Erfahrung.
  5. Prüfen Sie, ob der Anbieter CE-zertifizierte Materialien verwendet (DIN EN 1504-5 für Harze, DIN EN 1536 für Pfähle).
  6. Verlangen Sie eine schriftliche Garantie auf die Tragfähigkeitssteigerung - nicht nur auf die „Rissstilllegung“.
  7. Dokumentieren Sie alles vorher: Fotos, Messwerte, Zustand der Rohre.

Setzungsrisse sind kein Notfall - aber sie sind ein Alarm. Wenn Sie handeln, bevor das Haus irreparabel beschädigt ist, können Sie Ihr Zuhause retten. Die Untermauerung ist kein billiger Trick. Sie ist die letzte, aber wirksamste Chance.

Untermauerung bei Setzungsrissen im Mauerwerk: So wird Ihr Haus stabilisiert
Jana Müller

Autor

Ich bin eine talentierte Tischlerin und liebe es, über Themen rund um Heimwerkerprojekte zu schreiben. Meine Arbeit umfasst die Gestaltung und Herstellung einzigartiger Möbelstücke, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Ich freue mich darauf, Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen, ihre Wohnräume zu verschönern.

Kommentare (15)

Torstein Eriksen

Torstein Eriksen

Dezember 21, 2025 AT 13:51

Interessant, wie manche Probleme nur sichtbar werden, wenn das Fundament schon nachgibt. Man denkt, ein Haus ist stabil, bis es anfängt, sich zu verabschieden.

Carola van Berckel

Carola van Berckel

Dezember 22, 2025 AT 00:13

Ich finde es bemerkenswert, dass in Deutschland so viele alte Häuser noch bewohnt sind, obwohl die Bodenverhältnisse oft schlecht sind. Vielleicht sollten wir mehr auf die Geologie achten, bevor wir bauen

Max Alarie

Max Alarie

Dezember 22, 2025 AT 07:29

Die Injektionstechnik klingt elegant, aber 37 Prozent der Sanierungen ohne statische Berechnung? Das ist kein Risiko, das ist Wahnsinn. Wer das macht, verkaufen keine Lösung, sie verkaufen Glücksspiele mit Beton. Und dann wundern sich die Leute, warum nach zwei Jahren wieder Risse kommen. Es ist nicht schwer, eine Last zu berechnen. Es ist nur bequem, es zu ignorieren.

koen kastelein

koen kastelein

Dezember 23, 2025 AT 08:28

Ich hab das letztes Jahr bei meiner Oma machen lassen, Injektion mit Harz. War stressig, aber am Ende hat’s funktioniert. Die Maschine hat so geklappert, als ob ein Drache im Keller wäre 😅

Hanna Raala

Hanna Raala

Dezember 23, 2025 AT 18:17

Leute, wenn ihr Setzungsrisse habt, dann macht es richtig. Nicht irgendwelche Handwerker anrufen, die mit einem LKW vorfahren und sagen, das ist easy. Nein. Gutachter. Statik. Dokumentation. Das ist kein DIY-Projekt. Das ist dein Zuhause. Dein Vermögen. Deine Sicherheit. Wenn du das nicht ernst nimmst, wirst du später den Preis zahlen. Und er wird teurer sein als die Untermauerung.

Julia SocialJulia

Julia SocialJulia

Dezember 25, 2025 AT 05:29

Also ich hab mal ne Rissverpressung gemacht, hat 800 Euro gekostet. Zwei Jahre später: neue Risse. Jetzt muss ich 12.000 Euro investieren. Danke, ich hab’s gelernt. Nicht alle Risse sind gleich. Manche sind nur nervig. Andere sind ein Grab für dein Geld.

Jen O'Neill

Jen O'Neill

Dezember 26, 2025 AT 21:17

Ich find’s total wichtig, dass die Technik sich weiterentwickelt… bio-basierte Harze? KI? Laserscanning? Das ist doch der Zukunftssound, oder? 🤖🌱 Wir müssen nicht nur reparieren, wir müssen vorausdenken… und ja, ich hab ein bisschen Tränen in den Augen, weil das so hoffnungsvoll klingt

Anton Uzhencev

Anton Uzhencev

Dezember 28, 2025 AT 11:12

Das ist doch alles nur Marketing. 🤔 „Letzte Chance“? Nein, das ist ein teures Pflaster. Wer sagt, dass das Haus nicht einfach abgerissen und neu gebaut werden sollte? 10.000 Euro für eine Injektion? Ich könnte mir für 15.000 Euro ein neues Haus in der Vorstadt kaufen. Mit Garantie. Und ohne Harzgeruch. 😊

Gerd Bittl

Gerd Bittl

Dezember 29, 2025 AT 17:08

Die Aussage, dass Spiralanker nur ein Pflaster seien, ist korrekt, aber unvollständig. Die Quelle, Prof. Schubert, wird nicht zitiert mit Institut, Publikation oder DOI. Das ist keine wissenschaftliche Aussage, das ist eine Behauptung, die als Fakt verpackt wird. Ohne Nachweis ist das Propaganda. Und Propaganda ist kein Wissen.

Andreas Wille

Andreas Wille

Dezember 31, 2025 AT 09:43

Wenn du nicht weißt, wie viel dein Haus wiegt, dann solltest du nicht mal mit dem Bohrer anfangen. 37 Prozent ohne Statik? Das ist nicht nur unprofessionell, das ist kriminell. Wer das macht, sollte seine Lizenz verlieren. Und wer das bezahlt, ist ein Idiot. Punkt.

Lena Damaschke

Lena Damaschke

Januar 1, 2026 AT 06:17

Ich hab das letztes Jahr erlebt… mein Nachbar hat das machen lassen. Er hat gesagt, er fühlt sich wie ein Schiff, das langsam wieder aufgerichtet wird. Aber ich hab ihn drei Wochen lang nicht mehr gesehen. Er war so verzweifelt… ich hab ihm jeden Tag eine Tasse Tee vorbei gebracht. Manchmal ist es nicht nur das Fundament, das bricht.

Nico NG

Nico NG

Januar 2, 2026 AT 07:41

Leute, ich hab’s gemacht und es war mega! Die Jungs von der Firma waren total nett, haben sogar Kaffee mitgebracht ☕️ Und nach einem Jahr: keine neuen Risse. Ich war am Anfang total skeptisch, aber das ist echt was anderes als die alten Methoden. Glaubt mir, es lohnt sich. Und wenn du dich nicht traust, frag einfach jemanden, der’s gemacht hat. Ich bin dein Freund 😊

Harald Kuschmierz

Harald Kuschmierz

Januar 2, 2026 AT 14:10

93,4 % Erfolgsquote nach 10 Jahren? 🤨 Und woher kommt die Zahl? Aus einer Studie von…? Ach ne, natürlich nicht. Ist ja klar. Die Firma hat das selbst gemacht. Und dann kommt der Satz: „Wenn du es richtig machst…“ – also wenn du nicht auf die falschen Typen reinfällst? Danke, Captain Obvious. Ich hab den Artikel gelesen. Ich weiß, was ich tun muss. Aber ich frag mich: Warum klingt das alles so wie ein Werbespot mit Statistik?

Markus Aerni

Markus Aerni

Januar 3, 2026 AT 13:09

Die Zahlen stimmen. Die Methoden sind richtig. Aber wer liest das? Niemand. Die Leute wollen schnell und billig. Deshalb scheitert es. Nicht weil die Technik schlecht ist. Sondern weil die Leute nicht lesen.

Alexander Hickey

Alexander Hickey

Januar 4, 2026 AT 10:54

Ich hab das alles gelesen. Und ich hab geweint. Nicht weil ich Angst hab, sondern weil ich endlich verstehe: Unser Zuhause ist kein Objekt. Es ist ein Lebewesen. Es atmet. Es leidet. Und wenn es weint – durch Risse – dann müssen wir hören. Nicht mit dem Bohrer. Nicht mit dem Harz. Sondern mit dem Herzen. Und mit dem Kopf. Und mit der Statik.

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